Das Internet geht in Bayswater leider im Moment nicht mehr..
But here is some stuff about the daily work here:
Nachdem ich ja schonmal geschrieben habe, was ich so tagsüber mache, gibts hier jetzt noch einige Ergänzungen…:
• Es gibt die „daily routine“ die mein Kind hier hat, die während der Schule dann noch geregelter ist, wie nach dem aufstehen anziehen, dann „laundry“ wegbringen, zum Circle gehen und danach Frühstücken, aufs Klo gehen und Zähneputzen,…
• Dann gibt es ja wie gesagt die Ausflüge bzw. „activities“, die man selbst macht oder die einem, wie z.B. „bus-trips“ angeboten werden. Mittlerweile, da ich ja jetzt doch schon eine Weile hier bin, darf ich auch alleine mit meinem Kind außerhalb der Schule spazieren gehen. Man kann dann zum Beispiel über die Downs laufen oder in die Stadt, einen kleinen Snack mitnehmen oder zu Waitrose oder einem Cafe gehen und dort einen Smoothie trinken, oder ein Eis essen, oder wenn man noch ein paar andere children mit Carer findet, die auch Lust auf einen Ausflug haben auch runter zum Hafen gehen, in Museen, Boot fahren und vieles mehr.
• An manchen Tagen, wie heute bekommt Ollie auch Besuch von seinen Geschwistern und seiner Mutter, die ihn dann mit nach Hause nehmen für ein paar Stunden, dann ist man erstmal einfach alleine im Hostel. Das ist dann zum Beispiel die Zeit noch andere Dinge zu tun, die einfach notwendig für den Alltag des Kindes sind, „daily stuff“. Da Ollie heute ein neuen Schlafanzug bekommen hat (und alle Sachen der Kinder in einer Waschmaschine gewaschen werden und daher ja mit Namen versehen sein müssen), hab ich erstmal eine Weile dagesessen und ein Schild aufgenäht.
Dann kommen natürlich auch so Dinge wie Zimmer aufräumen, seinen Schrank ausräumen, wenn er es geschafft hat ihn zu öffnen und totales Chaos gemacht hat.
• Allgemein gibt es viel „floating“ hier, das heißt, wenn einer mal kurz nicht kann oder was erledigen muss, ist es immer nett, wenn jemand anders kurz auf das Kind aufpassen kann. Da Ollie ja weg war, bin ich mit James (ein Kind aus König, unserem Hostel) und Ricky seinem Betreuer rausgegangen spazieren und Kuchen essen, da manche Kinder für Ausflüge zwei Betreuer brauchen, falls irgendetwas passiert.
• Wenn die Kinder ab diesen Montag wieder in der Schule sind, wird es viele „educational programms“ und „trainings“ für uns Volunteers geben. Zum Beispiel über „Makaton“, die Zeichensprache der Kinder, oder „manual handling“ und vieles mehr, die Kurse beginnen, wenn alle Volunteers angekommen sind.
• In den Zeiten, wo die Kinder in der Schule sind und wir trotzdem arbeiten gibt es dann noch einiges an Papierkram zu tun. „IEP-targets“ sind bestimmte Ziele, die die Kinder bekommen, hab ich ja schon einmal erwähnt. Dann werde ich mich jede Wochen mit Beth zusammensetzen und besprechen wie es in der Woche über alles gelaufen ist.
• Jedes Kind hat ein „life book“ in das wir immer wieder neue Sachen reinschrieben bzw. Bilder reinkleben, die das Kind so erlebt hat. Also Ausflüge, Feste und solche Sachen.
• Jeden Tag, nach der Arbeit müssen wir ein Blatt, dass „daily file“ ausfüllen, was wir gemacht haben und wie das Kind gelaunt war, ob es shower oder bath hatte, Klo oder nicht, was es zu Essen gab, Besuche oder Verletzungen und so was.
• Ollie hat zudem verschiedene „charts“, die ich jedes Mal nach der Arbeit ausfüllen muss, wie sein „behaviour chart“, sein „bowel chart“ und die „visits“.
Das wars erstmal wieder! Schöne Tage, bis baaaaald